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Okamoto Manta

Regie: Soujirou Sanada
Japan
Sonderveranstaltung & Spielfilm | OmeU (Japanisch) | 2024 | 148 min

Vorstellungen im Kino

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133 - Do, 21:30, im Kino 3

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436 - So, 20:15, im Kino 3



 
Inhalt

Der 26-jährige Manta Okamoto hat eine Vorliebe für Zahlen und überzeugt in seinem Beruf als Redakteur durch Einfallsreichtum und analytisches Denken. An seinen Mitmenschen zeigt er dagegen nur wenig Interesse und lässt sich leicht von alltäglichen Kleinigkeiten frustrieren. Einmal im Monat, an seinem persönlichen „Limit Day“ führt das dazu, dass er sich an sein Bett fesselt, um das Haus nicht verlassen zu können und dem Stress zu entfliehen. Für seine Arbeitgeber ist das nicht hinnehmbar und so wechselt er von Stelle zu Stelle. Da wird ihm von einem ehemaligen Arbeitskollegen ein Job angeboten, bei dem man viel Geld verdienen kann. Er muss lediglich einige mysteriöse Kartons für ein paar Tage aufbewahren.

 

Storyline

26-year-old Manta Okamoto has a penchant for numbers and impresses in his job as an editor with his ingenuity and analytical thinking. However, he shows little interest in his fellow human beings and is easily frustrated by everyday trifles. Once a month, on his personal “limit day,” this leads him to tie himself to his bed so that he cannot leave the house and can escape the stress. Of course, his employers find this absence unacceptable, and so Manta moves from job to job. Then he is offered the chance to earn a lot of money. All he has to do is store some mysterious boxes for a few days.

 

Über den Film

Der Film ist lustig, traurig, schrill, surreal und gleichzeitig real. Ein Parforce-Ritt mit technischen Tricks und schneller Abfolge von Bildern, in schwarz-weiß, dann wieder in Farbe, funkensprühende Animationen und gleichzeitig die Entdeckung der Langsamkeit. Den Stil der klassischen Yakuza-Filme beschreibt der Regisseur in seiner eigenen Interpretation auf eine zutiefst menschliche und wohlwollende Weise. Wie man mit Schwäche Gewalt überwinden kann. Dieser Film zeigt, dass es im Leben, in der Liebe und in der Kunst Rebellen braucht und eine rebellische Tat, die die Zerbrechlichkeit aufdeckt. Denn in dieser Zerbrechlichkeit liegt der wahre Mut.
Werner Schmitt, Filminitiative Würzburg e.V.

OMG… was ein wilder Ritt! Drehbuch, Regie, Hauptrolle, Musik: Soujiro Sanada Hier hatte jemand eine Vision, die er in allen Bereichen federführend durchgezogen hat. Und man kann 150 Minuten das Ergebnis bewundern, bestaunen – aber auch den Kopf schütteln. Leicht wird es dem Zuschauer jedenfalls nicht gemacht, soviel steht fest. Heftige Effekte sowohl visuell als auch akustisch – die stilistische Bandbreite ist verwegen. Stille und volle Lautstärke wechseln sich ab. Ebenso wie langsame Szenen und Stakkato.
lugee auf letterboxd

 

 

RegieSoujirou Sanada
DrehbuchSoujirou Sanada
KameraKen Yoshioka, Shota Nakajima
SchnittJun Kuriyagawa
MusikSoujiro Sanada
DarstellerSoujiro Sanada, Masaki Miura, Natsuko, Kentaro Tomita, Kazuhiko Kanayama