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Summer School, 2001
Letní škola, 2001

Regie: Dužan Duong
Tschechien | Slowakei
Spielfilm | OmdU (Vietnamesisch, Tschechisch, Deutsch) | 2025 | 102 min

Vorstellungen im Kino

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353 - Sa, 15:15, im Siebold-Museum

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452 - So, 13:00, im Siebold-Museum




Zum Trailer

 
Inhalt

Der 17‑jährige Kien hat die letzten zehn Jahre bei seiner Großmutter in Vietnam verbracht. Nun kehrt er ins tschechische Cheb zu seiner Familie zurück. Mit seinen rot gefärbten Haaren entspricht er überhaupt nicht mehr den Erwartungen seiner Eltern. Nun wird er nicht nur mit ihren strengen Moralvorstellungen konfrontiert, sondern bekommt auch erheblichen Druck von seinem jüngeren Bruder zu spüren. Die Familie betreibt auf dem illegalen vietnamesischen Markt einen Stand mit imitierter Markenkleidung. Kien soll hier jetzt auch seinen Beitrag leisten. Der Markt ist zugleich ein sozialer Mittelpunkt und ein Ort mafiöser Abhängigkeiten innerhalb der vietnamesischen Community. Und dann kommen auch noch Investoren aus Deutschland ins Spiel.

 

Storyline

Seventeen‑year‑old Kien has spent the last ten years living with his grandmother in Vietnam. He now returns to Cheb to rejoin his family. With his bright red hair, he looks nothing like the son his parents expect. In addition to strict moral expectations, he feels increasing pressure from his younger brother. His father Zung, his mother and his brother Tai run a stall at an illegal Vietnamese market where they sell imitation clothing, and Kien is expected to contribute to the family business. The market serves as both the social hub of the Vietnamese community and a centre of mafia‑linked dependencies. And then German investors appear.

 

Über den Film

Frisch, witzig und überaus authentisch erzählt der tschechisch-vietnamesische Regisseur Dužan Duong nicht nur vom Aufwachsen seiner Generation zwischen zwei Kulturen. [...] In Tschechien hat man lange gewartet auf diesen Spielfilm, der endlich Einblicke in das Leben der vietnamesischen Community gewährt, der drittgrößten Minderheit im Land. Der Film ist inspiriert von der eigenen Kindheit des Regisseurs im nordböhmischen Cheb, nahe der tschechisch-deutschen Grenze, wo sich der riesige vietnamesische Dragoun-Markt befindet. [...] Besonders interessant wird der Film durch die multiperspektivische Erzählform: die Ereignisse werden nacheinander aus der Sicht von Vater Zung und dem jüngsten Sohn Tai erzählt. Beide erleben die Ereignisse um die Ankunft von Kien ganz verschieden, nehmen das Publikum in ihre jeweilige Perspektive mit und eröffnen uns immer wieder überraschende Einsichten. Regisseur Duong, der mit SUMMER SCHOOL 2001 sein Spielfilmdebut vorlegt, wurde auf dem 27. FilmFestival Cottbus für seinen Kurzfilm BO HAI mit dem Cottbus Discovery Script Doctoring Award ausgezeichnet.
Christina Frankenberg, FF Cottbus

Summer School, 2001 is a heartfelt and quietly groundbreaking portrait of a community rarely seen onscreen, and director Duong brings the Vietnamese-Czech experience into the spotlight with honesty and tenderness, avoiding stereotypes while capturing both the hardship and humor of immigrant life.
Jason Pirodski, praguereporter.com

 

 

RegieDužan Duong
DrehbuchDužan Duong, Jan Smutný, Lukáš Kokeš
KameraAdam Mach
SchnittJakub Jelínek, Jakub Podmanický
MusikJonatan Pastričák
DarstellerĐoàn Hoàng Anh, Tô Tiến Tài, Bùi Thế Dương, Lê Quỳnh Lan, Ngô Xuân Thắng, Nguyễn Dũng, Nguyễn Đức Quân, Vũ Xuân Thành, Tô Xuân Tiêm, Phạm Thị Nhung