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La fille de son père

Regie: Erwan Le Duc
Frankreich
Spielfilm | OmeU (Französisch) | 2023 | 91 min

Vorstellungen im Kino

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211 - Fr, 15:00, im Kino 1

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425 - So, 19:30, im Kino 2




Zum Trailer

 
Inhalt

Etienne ist zwanzig Jahre alt, als er Valérie begegnet und sich Hals über Kopf in sie verliebt. Bald darauf bekommen sie ein gemeinsames Kind, Rosa. Da verlässt Valérie vollkommen unerwartet ihr Baby und den Vater und verschwindet für immer. Also zieht Etienne seine Tochter allein auf und beschließt, daraus kein Drama zu machen. Tatsächlich bauen sich die beiden ein glückliches Leben auf. Als Rosa mit 17 an die Kunstschule in Metz zugelassen wird, folgt jedoch eine vor allem für den Vater schwierige Abnabelung, die die Vergangenheit wieder aufleben lässt. Mit poetischer Leichtigkeit, Fantasie, Humor und Tempo erzählt Regisseur Erwan Le Duc diese Familiengeschichte, ohne sich billiger Klischees zu bedienen.

 

Storyline

Etienne is twenty years old when he meets Valérie and falls head over heels in love with her. Soon after, they have a child together, Rosa. Then, completely unexpectedly, Valérie leaves her baby and the father and disappears forever. So Etienne raises his daughter alone and decides not to make a drama out of it. In fact, the two build a happy life together. However, when Rosa is accepted into art school in Metz at the age of 17, a difficult separation ensues, especially for her father, which brings the past back to life. Director Erwan Le Duc tells this family story with poetic lightness, imagination, humor, and pace, without resorting to cheap clichés.

 

Über den Film

Erwan Le Duc bewegt sich auf schmalem, kompliziertem Grat zwischen Slapstick und Komödie und schafft es, den ganzen Film über auf diesem Grat zu tänzeln, klug zu unterhalten, ohne Klamauk oder pädagogischem Fingerzeig; formal innovativ und rhythmisiert wie ein Ballett überrascht der Film mit seiner Leichtigkeit. «La fille de son père» erweist sich für mich als kurzer Marathon einer langen Zärtlichkeit!
der-andere-film.ch

Ich wollte aus diesem Verlassenwerden nicht die Geschichte eines Zusammenbruchs machen. Es ist vielmehr die Erzählung eines Umbruchs. Es sind zwei glückliche Menschen. Sie sind durch das, was sie erlebt haben, nicht zerstört worden. Sie haben sich nie gegen diese abwesende Mutter aufgelehnt, sondern sich daneben erfunden. Vielleicht haben sie die Realität ein wenig verleugnet, und das ist es, was mit dem Wiederauftauchen der Mutter kommt. Das Wichtigste war, auf sentimentale Weise zu erzählen, wie es zwei Menschen gelingt, sich zu trennen, ohne alles zu zerstören.
Der Regisseur über seinen Film

Es ist ein Film, in dem alle Charaktere ihren Platz haben. Während der Dreharbeiten brachte jede Schauspielerin und jeder Schauspieler etwas aus ihrer/seiner Welt mit. Was mich auch interessierte, war, dass ich mich in jeder Figur ein wenig wiederfinden konnte, nicht nur in Rosa. Für mich als junge Schauspielerin ist es eine unglaubliche Chance, mit Erwans Le Duc zu arbeiten und erst noch so viel Spass daran zu haben. Das Drehbuch hat mich angesprochen, weil es von der Adoleszenz erzählt und dem Moment, wo man in andere Welten aufbricht.
Hauptdarstellerin Celeste Brunquell im Interview, arttv.ch

 

 

RegieErwan Le Duc
DrehbuchErwan Le Duc
KameraAlexis Kavyrchine
SchnittJulie Dupré
TonMathieu Descamps, Matthieu Gasnier, Jules Laurin, Vincent Cosson
MusikJulie Roué
DarstellerNahuel Pérez Biscayart Céleste Brunnquell Maud Byler Mercédès Dassy Mohammed Louridi