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Der Stoff, aus dem Träume sind

Regie: Michael Rieper, Lotte Schreiber
Österreich
Dokumentarfilm & Sonderveranstaltung | dOF (Deutsch) | 2019 | 76 min

Vorstellung im Kino

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451 - So, 11:00, im Siebold-Museum




Zum Trailer

 
Inhalt

Das genossenschaftliche und selbstverwaltete Wohnen wird auch in Deutschland zunehmend als Möglichkeit begriffen, steigenden Mieten, der Bodenspekulation und dem Investorenwahnsinn zu entkommen. Michael Rieper und Lotte Schreiber begeben sich auf eine Reise durch 40 Jahre genossenschaftliches Wohnen in Österreich. Von den utopischen Experimenten der 1970er Jahre bis zu modernen Genossenschaftsprojekten unserer Tage zeigt der Film, was passiert, wenn Menschen ihre Wohn(T)räume selbst gestalten: ein so offener wie vielstimmiger Blick auf das Abenteuer Gemeinschaft, auf gelebte Solidarität und nie auszuschließende Konflikte. Wie wollen wir leben? In einer Zeit des knappen Wohnraums und sozialer Vereinzelung sucht dieser Film nach Lösungen.

 

Storyline

An increasing number of people, in Germany or elsewhere, see cooperative and self-managed living as a way to escape rising rents, land speculation, and investor madness. Michael Rieper and Lotte Schreiber embark on a journey through 40 years of cooperative living in Austria. From the utopian experiments of the 1970s to modern cooperative projects of our time, the film shows what happens when people design their own living spaces: an open and multifaceted look at the adventure of community, lived solidarity, and conflicts that can never be ruled out. How do we want to live? In a time of scarce living space and social isolation, this film searches for solutions.

 

Über den Film

„Schnitt und Dramaturgie lassen Spannungen und Zwischenräume sicht- und spürbar werden und machen „Der Stoff, aus dem Träume sind“ zu einem Filmerlebnis, das über das rein Dokumentarisch-Episodische weit hinausgeht.“
Maik Novotny, filmfriend.ch

„Klüger wohnen. [...] Ein facettenreicher Einblick in die alltäglichen, kleinen wie großen Errungenschaften, Diskussionen und Konflikte, die das Leben im Kollektiv mit sich bringt.“
Der Falter / Stadtkino Wien

Das Regieduo Lotte Schreiber und Michael Rieper findet einen direkten und atmosphärisch stimmigen Zugang zu den Protagonistinnen und Protagonisten des Films. Offen und ehrlich erzählen diese von den Vor- und Nachteilen gemeinschaftlicher Wohnprojekte: „Wir haben 1.600 Quadratmeter miteinander geteilten Gestaltungsspielraums“, sagt ein Bewohner. „Und das hat man in der traditionellen Mietwohnung für eine Einzelfamilie einfach nicht.“ Eine Beteiligte meint: „Viele Leute haben Angst vor dieser Art von Gemeinschaft, einfach Angst davor, mit anderen diskutieren und sich einbringen zu müssen.“ Es geht um die richtige Balance zwischen privaten und gemeinsamen Bereichen, um Nähe und Distanz. Wer den inspirierenden Film sieht, bekommt die Möglichkeit, eigene Wohnformen zu hinterfragen und herauszufinden, was einem liegt.
Moritz Holfelder

 

 

RegieMichael Rieper, Lotte Schreiber
DrehbuchMichael Rieper
KameraJohannes Hammel
SchnittElke Groen
TonAndreas Pils
MusikLuca Pivetz