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The Blob

Regie: Chuck Russell
USA
Nachtschiene | OmdU (Englisch) | 1988 | 95 min

Vorstellung im Kino

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327 - Sa, 23:45, im Kino 2




Zum Trailer

 
Inhalt

In der verschlafenen Kleinstadt Arborville schlägt ein Meteorit ein, und mit ihm erwacht eine unheimliche Bedrohung: eine schleimige, rötlich schimmernde Masse, die alles Lebendige verschlingt und dabei stetig wächst. Was zunächst wie ein bizarrer Unfall wirkt, entwickelt sich rasch zu einem Albtraum für die gesamte Gemeinde. Während die Behörden hilflos reagieren und ein mysteriöser Wissenschaftler die Kreatur als mögliche biologische Waffe betrachtet, liegt es an den Jugendlichen Brian und Meg, den Blob aufzuhalten.

 

Storyline

In the sleepy town of Arborville a meteor strikes, releasing a terrifying slime‑like, reddish mass that devours everything alive and keeps growing. What first looks like a strange accident quickly turns into a nightmare for the whole community. While the authorities are helpless and a mysterious scientist sees the creature as a possible biological weapon, the fate of the town rests on two teenagers, Brian and Meg, who must stop the Blob.

 

Über den Film

„The Blob“ (1988) ist ein entfesseltes, herrlich handgemachtes Creature-Feature, das den Klassiker von 1958 mit purem Effekt-Rausch in die Achtziger katapultierte. Die vertraute Story blieb erhalten, doch das Update setzte visuell neue Maßstäbe: Die Effekte gehören bis heute zum Großartigsten, was das Genre hervorgebracht hat – plastisch, mutig, ekelhaft im besten Sinne und mit unverwechselbarem Handwerk umgesetzt. Innerhalb der Fangemeinde steht „The Blob“ völlig zu Recht neben den legendären Neuinterpretationen „The Thing“ und „The Fly“. Alle drei Werke feiern die Kunst des physischen Effekts, des handgebauten Schreckens und der greifbaren Körperlichkeit, die bis heute nichts von ihrer Faszination verloren hat. Was damals noch zwischen den vielen Horror-Produktionen seiner Zeit unterging, erstrahlt heute umso heller: „The Blob“ ist Kult. Ein wucherndes, schleimiges, tricktechnisches Spektakel, das zeigt, warum Kreaturenkino so viel Spaß machen kann – und warum diese Art des Spezialeffekts bis heute verehrt wird. Der Film ist längst mehr als nur ein Remake. Er ist Liebeserklärung, ein cineastischer Mutanfall – ein echtes Herzstück des Creature-Features.
Jochen Schön, Filminitiative Würzburg e.V.

DER BLOB ist von einem ähnlichen Zynismus der 80er Jahre durchdrungen wie etwa ROBOCOP, was dem Film eine ganz andere Note verleiht, als die Paranoia des Kalten Krieges im Original. Damals neigten Filme dazu, den Eindruck zu erwecken, dass es dem weißen Amerika gut gehen würde, wenn da nicht diese lästigen, eindringenden Kommunisten wären. 1988 ist es die Konformität, die die wahre, schleichende Bedrohung darstellt. Der Film ist ein leuchtendes Beispiel für den Horror der 1980er Jahre und einer der unterhaltsamsten Filme, die jemals aus diesem Genre hervorgegangen sind. Der Blob selbst ist das beeindruckendste Mitglied der Besetzung, eine wirklich clevere Kreation, die mindestens so vielseitig wie ekelerregend daherkommt.
thrillandkill.com

 

 

RegieChuck Russell
DrehbuchFrank Darabont
KameraMark Irwin
SchnittTod Feuerman
MusikMichael Hoenig
DarstellerKevin Dillon (Brian) Shawnee Smith (Meg) Donovan Leitch Jr. (Paul) Jeffrey DeMunn (Sheriff Herb Geller) Candy Clark (Fran) Joe Seneca (Dr. Meddows) Del Close (Reverend Meeker) Paul McCrane (Deputy Bill Briggs)