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Columbus

Regie: Kogonada
USA
Sonderveranstaltung & Spielfilm | OmdU (Englisch) | 2017 | 104 min

Vorstellung im Kino

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141 - Do, 17:00, im Keller Z87




Zum Trailer

 
Inhalt

Casey lebt mit ihrer Mutter in Columbus, Indiana – einer unscheinbaren Kleinstadt im Mittleren Westen, die vom visionären Versprechen der modernen Architektur heimgesucht wurde. Während sie ihre eigenen Träume für das Wohl ihrer Familie zurückstellt, strandet Jin, ein Besucher aus Korea, in der Stadt, um am Krankenbett seines entfremdeten Vaters zu wachen. Inmitten der ikonischen Bauten finden die beiden Suchenden zueinander. Was als zufällige Begegnung beginnt, wird zu einer tiefen Verbindung, in der die stille Symmetrie der Architektur ihnen hilft, das Chaos ihrer eigenen Gefühle zu ordnen.

 

Storyline

Casey lives with her mother in Columbus, Indiana – an unassuming town haunted by the promise of modern architecture. While she puts her dreams on hold for her family, Jin, a visitor from Korea, is stranded to attend to his dying father. Amidst iconic structures, the two seekers find one another. What begins as a chance encounter evolves into a deep connection, where the architecture's quiet symmetry helps them order their chaotic emotions.

 

Über den Film

Die Gebäude ragen aus Gras und Bäumen empor wie Relikte einer geheimnisvollen, weiterentwickelten Zivilisation. Sie wirken abstrakt, verblüffend, manchmal geradezu schwerelos. […] Was Kogonada mit Columbus erreicht hat, ist, Hintergrund und Vordergrund miteinander zu verschmelzen, so dass man die Welt durch die Augen der beiden architekturbegeisterten Hauptfiguren sieht.
Sheila O'Malley, Rogerebert.com

In seinem Spielfilmdebüt „Columbus“ inszeniert Regisseur Kogonada die Begegnungen zwischen zwei Menschen, die sich in ihren Persönlichkeiten deutlich voneinander unterscheiden, in ästhetisch formschön komponierten Einstellungen. Der Film ist somit gleichzeitig eine Ode an die Faszination der Architektur und ein subtil erzähltes, dialoglastiges Drama, in dem zwei Menschen, die an verschiedenen Punkten ihres Lebens im Stillstand gefangen sind, durch gemeinsame Gespräche zumindest kurzzeitig zu sich selbst finden können und wieder hoffen dürfen.
Patrick Reinbott, moviebreak.de

Manchmal gibt es Filme, die einem die Augen öffnen. Dieser Film hat mir eine ganz neue Perspektive auf die Schönheit moderner Architektur offenbart. Vielleicht schafft er es ja auch bei Ihnen.
Luca Müller, Filminitiative Würzburg

„Columbus“ ist das Regiedebüt des in Südkorea geborenen US-amerikanischen Filmemachers Kogonada. Sein einfühlsam wie klug inszenierter Beziehungsfilm fragt: Wie beeinflussen Räume unser Leben? Das erste Gebäude, das im Film eine wichtige Rolle spielt, stammt von Eliel Saarinen, dem neben Alvar Aalto wichtigsten finnischen Architekten des 20. Jahrhunderts. Saarinen war anfangs vom Jugendstil inspiriert (beim Hauptbahnhof von Helsinki), nach seinem Umzug in die USA dem rationalen Stil des Bauhauses verpflichtet. Zu sehen ist zu Beginn seine beeindruckende First Christian Church (1942) in Columbus. „Asymmetrisch, aber sehr ausgewogen“, urteilt Casey im Film.
Moritz Holfelder

 

 

RegieKogonada
DrehbuchKogonada
KameraElisha Christian
SchnittKogonada
TonAndrea Gard
MusikHammock, Taylor Deupree
DarstellerJohn Cho Haley Lu Richardson Parker Posey Michelle Forbes