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The Village Next to Paradise

Regie: Mo Harawe
Somalia | Österreich
Spielfilm | OmdU (Somalisch) | 2024 | 133 min

Vorstellungen im Kino

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151 - Do, 17:00, im Siebold-Museum

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336 - Sa, 21:45, im Kino 3




Zum Trailer

 
Inhalt

Mamargade lebt mit seinem Sohn Cigaal in einem somalischen Küstendorf mit Sandstränden, Palmen und beständigem Sonnenschein. Idyllisch eigentlich - wäre da nicht die latente Bedrohung durch amerikanische Drohnenangriffe. Mamargade arbeitet als traditioneller Totengräber, aber wegen der Konkurrenz, die mit Maschinen arbeitet, wird es für ihn immer schwieriger, über die Runden zu kommen, und er sieht sich gezwungen, illegale Geschäfte zu machen. Seine dynamische Schwester Arameelo versucht, sich mit selbstgenähter Kleidung über Wasser zu halten. Als geschiedene Frau hat sie aber immer wieder damit zu kämpfen, dass ihr die Behörden Steine in den Weg legen. Als plötzlich der Dorflehrer verschwindet, muss eine Lösung gefunden werden, um den begabten Cigaal weiter in eine Schule schicken zu können. Leicht hat es die kleine Patchwork-Familie nicht. Trotz allem lässt sie sich nicht entmutigen und arbeitet unerschütterlich daran, ihre Träume zu verwirklichen.

 

Storyline

Mamargade lives with his son Cigaal in a small Somali coastal village, surrounded by sandy beaches, palm trees and constant sunshine. The idyllic setting is shadowed by a constant threat of American drone attacks, and schoolchildren already practice how to react in an emergency. Mamargade works as a traditional grave‑digger and faces competition from modern, machine‑using rivals. The financial pressure forces him into illegal activities to make ends meet. His energetic sister Arameelo tries to survive by making handmade clothing, but as a divorced woman she constantly encounters bureaucratic obstacles. When the village teacher suddenly disappears, the family must find a way to keep the talented Cigaal in school. Although life is hard for this small patchwork family, they keep hope alive and work tirelessly to achieve their dreams.

 

Über den Film

Dem jungen somalischen Regisseur Mo Harawe gelingt es mit langen, ruhigen Einstellungen und wunderschönen farbigen Bildern die Lebensrealität einer uns weitgehend unbekannten Weltgegend einzufangen und nahezubringen. Ein vielfach ausgezeichneter Erstlingsfilm und ein großer Appell für Solidarität und Gemeinsinn.
Gerhard Suttner, Filminitiative Würzburg e.V.

Das Rauschen des Windes, das Rauschen der Drohnen: Mo Harawes erster Langfilm erzählt vom Leben in einer Welt, deren Härten keine greifbaren Urheber haben. Resignativ ist „The Village Next to Paradise“ dabei keineswegs, vielmehr erzählt er von einer Gemeinschaft, die sich im Gegenwind behauptet.
Gerrit ter Horst auf critic.de

An Überraschungen mangelt es beim Anschauen dieses wertvollen „The Village Next to Paradise“ nicht. Und auch an Momenten von großer emotionaler Wirkung mangelt es nicht. Es ist immer Zeit, erwachsen zu werden. Das Wichtigste ist jedoch, dass man nie vergisst zu träumen.
Cinema-Austriaco.org

Preise und Auszeichnungen (Auswahl): Locarno Film Festival 2022, Alphapanda Market Breakout Award Marrakech International Film Festival 2023, Atlas Workshops Prize und Jurypreis Viennale 2024, Wiener Filmpreis (Mo Harawe) Diagonale 2025: bester Spielfilm (Mo Harawe), Thomas-Pluch-Drehbuchpreis (Mo Harawe), Diagonale-Preis Bildgestaltung (Mostafa El Kasheef) Österreichischer Filmpreis 2025: Bester Spielfilm (Mo Harawe, Sabine Moser und Oliver Neumann) Beste Regie (Mo Harawe) Bestes Drehbuch (Mo Harawe) Beste Kamera (Mostafa El Kashef) Bestes Casting (Mohamed Mohamud Jama)


 

 

RegieMo Harawe
DrehbuchMo Harawe
KameraMustafa El Kashef
SchnittJoanan Scrinzi
TonWillis Abuto, Anne Gibourg, Guadalupe Cassius, Christophe Vingtrinier
MusikJóhann Jóhannsson
DarstellerAhmed Ali Farah (Mamargade), Anab Ahmed Ibrahim (Araweelo), Ahmed Mohamud Saleban (Cigaal)