*** Aktuelle Informationen erhalten Sie regelmäßig mit unserem Newsletter ***

Otto Lechner – Der Musikant

Regie: Bernhard Pötscher
Österreich
Dokumentarfilm | dOF (Deutsch) | 2025 | 100 min | im Wettbewerb

Vorstellungen im Kino

0
100
122 - Do, 19:30, im Kino 2

0
100
332 - Sa, 13:00, im Kino 3




Zum Trailer

 
Inhalt

Der Österreicher Otto Lechner ist schon Zeit seines Lebens Musiker: Mit neun Jahren, als er noch nicht einmal die Pedale erreichte, spielte er schon die Kirchenorgel in seinem Heimatort und später im Wirtshaus zum Tanz auf. Als er im Jugendalter erblindet, widmet er sich fortan nur noch der Musik, vor allem seinem Akkordeon. Seine unglaubliche Bandbreite geht dabei von Vertonungen von Kafka-Texten über Pink Floyd-Adaptionen bis hin zum Jazz und einer symphonischen Dichtung im Bruckner-Jahr. Ob Karel-Gott-Schlager oder Weltmusik, nichts ist vor seinem Genie sicher. Irrwitzig ist sein Konzert für Akkordeon und Traktor. Unglaublich mitreißende Konzertmitschnitte, wie zum Beispiel zusammen mit dem kongenialen Arnaud Méthivier auf dem Glockenturm eines französischen Dorfes oder am Ufer der Seine, machen Lust auf ein Instrument, das viel mehr ist als ein Schifferklavier.

 

Storyline

Otto Lechner has been a musician all his life. At nine, before he could even reach the organ pedals, he already played the church organ in his Austrian hometown and later played dance music in a local pub. He lost his eyesight as a teenager, which led him to focus exclusively on his music, especially the accordion. His musical range is extraordinary: he set texts by Franz Kafka to music, arranged Pink Floyd pieces, explored jazz, and wrote a symphonic poem for the Bruckner Year. Whatever kind of music he takes on, his talent knows no limits. One of his most unusual projects is a concert for accordion and tractor.

 

Über den Film

Filmbiografie über den Menschen und Musikanten Otto Lechner und die Lust am Musizieren. Regisseur und Kameramann Bernhard Pötscher mischt in seinem Dokumentarfilm mitreißende Konzertaufnahmen mit sehr persönlichen Gesprächen, in denen man dem Akkordeonisten näher kommt. Gehört geschaut!
Michael Omasta. Falter

Bernhard Pötschers Dokumentarfilm „Otto Lechner - Der Musikant“ ist eine behutsame Wanderung von der beschwingten Einsamkeit eines Musikers ins Licht seiner Geselligkeit, die für viele seiner auch skurrilen Musikfantasien integral scheint. Weit und breit niemand, wenn Otto Lechner durch die Zimmer seines Elternhauses nahe Melk führt; auch einen Spieldialog mit der Kirchenorgel seiner Jugend umweht das Flair der Abgeschiedenheit. Der 1964 geborene Akkordeonist und Komponist ist tatsächlich ein Musikkosmos für sich. Undogmatisch verwandelt er jederzeit Stile, die ihm nahegehen, in persönliche Erzählungen. Folklore, Blues, Jazz und Schlager – alles dabei und oft gewürzt mit Lechners mitgesungenen, instrumentalen Improvisationen.[...] Als Idée fixe fungieren Zugfahrten. Da ist Lechner wieder ganz für sich, dort sinniert und bilanziert er. Es sei das Musizieren, das als Konstante spannend bleibt, ist zu hören. Jedenfalls habe er „noch nix Besseres gefunden“, scherzt Lechner, dessen heitere Seite Bernhard Pötscher natürlich nicht unterschlägt.
derstandard.at, Ljubiša Tošić, 25. März 2025

 

 

RegieBernhard Pötscher
DrehbuchBernhard Pötscher
KameraBernhard Pötscher
MusikOtto Lechner
DarstellerOtto Lechner, Anne Bennent, Klaus Trabitsch, Peter Rosmanith, Max Nagl, Karl Ritter, Arnaud Méthivier