46. Internationales Filmwochenende Würzburg vom 30. Januar bis 02. Februar 2020

Echo
Bergmál

Regie: Rúnar Rúnarsson
Island | Frankreich | Schweiz
Spielfilm | OmeU | 2019 | 79 min
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Vorstellungen

115 - Do, 21:45, im Kino 1 online Kontingent verbraucht
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423 - So, 15:30, im Kino 2 ausverkauft
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Inhalt

Die Zeit um den Jahreswechsel und die Weihnachtstage herum zeichnet sich immer durch eine besondere Stimmung aus, sei es nun positiv oder nicht. "Die Weihnachtszeit verstärkt unsere Emotionen", sagt Regisseur Rúnar Rúnarsson. Vorfreude hier, Sorgen da, mal geht es um Banalitäten, mal um Existenzielles. 56 Einzelszenen, jeweils in einer Einstellung gedreht, zeigen in "Echo" ein Porträt der modernen isländischen Gesellschaft in all ihren Facetten. Ein alter Bauernhof brennt in einer einsamen Landschaft, ein Kinderchor singt Weihnachtslieder, bei einem Museumsbesuch mit dem Nachwuchs hängt die Mutter am Handy und streitet mit ihrem Ex. So etwas wie einen verbindenden Plot zwischen den Szenen oder wiederkehrende Hauptfiguren gibt es in Echo nicht, dennoch, so findet Regisseur Rúnarsson, habe sein Film eine Protagonistin: "Die Hauptfigur ist die Gesellschaft".

 

Storyline

A peculiar atmosphere falls upon the country around Christmas. "Christmas time amplifies our emotions" says director Rúnar Rúnarsson. For some, it's full of excitement, for others full of concern - about banalities or existential questions. Through 56 independent one-shot-scenes, Echo draws a bittersweet portrait of modern Icelandic society. In the middle of the countryside, a farm is burning. In a school, a children’s choir is singing Christmas carols. In a museum, a mother is arguing with her ex on the phone. A plot connecting the scenes or recurring main characters are missing. That sounds more experimental than it atually is, according to Rúnarsson. After all, he says, "Echo" does have a protagonist: "The main character is society."