46. Internationales Filmwochenende Würzburg vom 30. Januar bis 02. Februar 2020

Lovemobil

Regie: Elke Margarete Lehrenkrauss
Deutschland
Dokumentarfilm | | 2019 | 89 min | im Wettbewerb
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Vorstellungen

144 - Do, 20:00, im Siebold-Museum online Kontingent verbraucht
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243 - Fr, 19:15, im Siebold-Museum ausverkauft
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Inhalt

Jeder hat diese Wohnmobile schon gesehen, irgendwo am Stadtrand, in vergessenen Gewerbegebieten und entlang stillgelegter Bahntrassen. Blinkende Herzen signalisieren eine offene Tür. Wer dahinter wartet, das weiß niemand so richtig - nicht einmal die, die hin und wieder eintreten in diese unzüchtige Parallelwelt. Ein Urteil ist trotzdem schnell gefällt: Verlorene Seelen müssen dies sein, diese Frauen, die so augenscheinlich und in einem so heruntergekommenen Umfeld ihren Körper verkaufen. Die Dokumentation zweigt ab von einem solch vorschnellen Gedankengang, öffnet die Türen und bringt etwas Licht hinein in dieses Geschäft und dieses Leben. Sieben Protagonistinnen fand die Filmemacherin anfangs, die über ihre Situation sprechen wollten. Am Ende hielten nur zwei dem inneren und äußeren Druck stand: Milena aus Bulgarien und Rita aus Nigeria, Prostituierte in der niedersächsischen Provinz.

 

Storyline

When night falls in rural Germany, old caravans decorated with flashy lights line the country roads which lead through potato fields and dark forests. Inside theses buses prostitutes from Eastern Europe and Africa await their clients who are passing by. The film portrays Milena from Bulgaria and Rita from Nigeria, who came from far away in search for money and a better life. A film about a microcosm that describes a society at the hardest end of a globalized capitalism.