Väter unser
Regie: Sophie Linnenbaum
Deutschland
Dokumentarfilm | dOmeU (Deutsch) | 2021 | 75 min | im Wettbewerb
Vorstellungen im Kino
442 - So, 13:00, im Siebold-Museum online Kontingent verbraucht

Zum Trailer
Inhalt
Die Beschützer, die Strengen, die Abwesenden - sechs unterschiedliche Menschen erzählen Geschichten
über ihre Väter, über kuschelige Nachmittage auf dem Vaterbauch, über väterliche Schläge mit dem Stock,
über nie endende Liebe, über Abschiede an der Schiebetür, über ein erstes Aufeinandertreffen...
Sechs Geschichten, sechs Väter - ein intimes Portrait des Unergründlichen, das formal schlicht und zugleich sehr berührend ist.
Storyline
The protector, the strict one, the absent one - six people tell their stories about their fathers,
about cuddly afternoons on their father's belly, about fatherly beatings with a stick, about never-ending
love, about farewells at the sliding door, about a first meeting...
Six stories, six fathers - an intimate and formal portrait of the unfathomable.
Über den Film
"Ali, Dela, Jonas, Nadine, Sabrina und Thanh skizzieren in diesem Film die Geschichte ihrer Väter, die Beziehung zu ihnen und die Bedeutung, die sie in ihrem Leben haben oder hatten. 76 Minuten sitzen sie uns gegenüber und sprechen, ablenkungsfrei vor schwarzem Hintergrund. So sind wir ganz konzentriert bei ihnen, wenn sie von dem Vater als gutem Kumpel, dem Patriarchen, dem Strengen, dem liebevollen Chaot, dem immer Einsamen oder dem psychisch Angeschlagenen erzählen. Welche Rolle Väter im Leben ihrer Kinder ausfüllen und vor allem wie, ist immer einzigartig. Es geht um Respekt, Angst und Verzweiflung, um lustig-schräge Erinnerungen, das Verzeihen von Unzulänglichkeiten, das Wohlwollen der Liebe. Und auch wenn die Geschichten, die wir zu hören bekommen, sehr persönlich und einmalig sind, denken wir dabei unweigerlich an unsere eigenen Väter, ihren Platz, ihre Rolle."
SWR Doku Festival
"Komisch, traurig, schockierend, erstaunlich und berührend sind die Erzählungen über Väter. Dokumentarisches Kino, das sich Zeit für seine Protagonist.innen nimmt und die oft leidvollen und schmerzhaften, aber auch schönen und zarten Momente zwischen Töchtern und Söhnen und ihren Vätern so über Gesichter und Worte erzählt, dass unweigerlich intensive Bilder im Kopf entstehen. Dieser Film ist eine Bereicherung für alle, die sich darauf einlassen."
Jury FFF Förderpreis Dokumentarfilm
Preise
2021 FFF Förderpreis DokFest München
2021 Horizonte Filmpreis Fünfseenfestival
2021 Bester Dokumentarfilm Biberacher Filmfestspiele
Regie | Sophie Linnenbaum |
Kamera | Janine Pätzold |
Schnitt | Vincent Tirpitz · Martin Wunschick |
Produzent | Sophie Linnenbaum |