50 Jahre Internationales Filmwochenende Würzburg

Aus meiner Haut
Skin deep

Regie: Alex Schaad
Deutschland
Spielfilm | dF (Deutsch) | 2022 | 103 min | im Wettbewerb

Vorstellungen im Kino

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Inhalt

Auf den ersten Blick wirken Leyla und Tristan wie ein glückliches Paar. Gemeinsam reisen sie zu einer abgelegenen Insel, auf die Leylas Jugendfreundin Stella sie eingeladen hat. Schon bei der Ankunft zeigt sich: Hier finden rätselhafte Dinge statt. Zahlreiche Paare kommen in den letzten Sommertagen zusammen, um die Welt aus den Augen eines anderen Menschen zu sehen. Bei einem festlichen Abendessen treffen Leyla und Tristan auf Fabienne und Mo. Gemeinsam begehen sie das Tauschritual und erfahren, wie es sich anfühlt, in einem anderen Körper zu leben. Besonders Leyla ist glücklich und erfüllt von einem völlig neuen Lebensgefühl. Als sie sich jedoch weigert, zu ihrem alten „Ich“ zurückzukehren, gerät die Situation außer Kontrolle …

 

Storyline

Leyla and Tristan appear to be a happy couple. When they travel to a remote island following an invitation by Leyla's friend Stella, they witness strange things going on. Numerous couples gather in the last days of summer to see the world through somebody else's eyes. During a festive dinner, Leyla and Tristan meet Fabienne and Mo. Together, they perform an exchange ritual and experience how it feels to live in someone else's body. Especially Leyla is elated. When she refuses to return to her old self, the situation spins out of control.

 

Über den Film

„Aus meiner Haut“ flirrt faszinierend zwischen verschiedenen Tonlagen. Obwohl sich die Inszenierung dramatische Zuspitzungen weitgehend verkneift und die Handlung ruhig entwickelt, indem der Erzähltonfall wie auch die Musikgestaltung mit punktuell sphärischer Chormusik nur dezente Akzente setzen, sorgt dieses Changieren für latente Spannung. Lange lässt sich nicht genau vorhersagen, ob die Handlung ins Unheimliche kippen wird, wenn ein Hauch von „The Wicker Man“ über die Insel weht, oder ob der Film zur Körpertausch-Komödie tendiert, wenn Dimitrij Schaad als Macho-Figur ins Spiel kommt und dem überforderten Tristan in mehr als einer Hinsicht zu Leibe rückt. Das Schillern zwischen den Genre-Tonlagen trägt zur allgemeinen Verunsicherung bei, die das Thema des Films ist: Was macht uns und die, die wir lieben, eigentlich aus? Und welche Spannweite hat eine Liebe, wenn sich Veränderungen einstellen?
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Preise

2022 Queer Lion Filmfestspiele Venedig

 

RegieAlex Schaad
DrehbuchAlex Schaad, Dimitrij Schaad
KameraAhmed El Nagar
SchnittFranziska Köppel
ProduzentRichard Lamprecht, Tobias Walker, Philipp Worm
DarstellerLeyla (Mala Emde), Tristan (Jonas Dassler), Stella (Edgar Selge), Fabienne (Maryam Zaree), Mo (Dimitrij Schaad).