*** Aktuelle Informationen erhalten Sie regelmäßig mit unserem Newsletter ***

Asphalt
Der Polizeiwachtmeister und die Brillantenelse

Regie: Joe May
Deutschland
Sonderveranstaltung | ohne Dialog | 1929 | 94 min

Vorstellung im Kino

0
100
411 - So, 11:00, im Kino 1




Zum Trailer

 
Inhalt

Berlin! Moloch Großstadt! Doch einer sorgt für Ordnung in diesem Mahlstrom der Moderne: Der junge Polizeiwachtmeister Albert Holk. Erst „Brillantenelse“, eine Diebin, schafft es, diesen Mann aus der Ruhe bringen. Um ihrer Verhaftung zu entgehen, verdreht sie ihm nach allen Regeln der (Verführungs-)Kunst den Kopf. Prompt sieht er von einer Anzeige ab. Doch als er Else noch einmal besuchen will, wird er in ein Handgemenge mit ihrem Freund, einem gesuchten Verbrecher, verwickelt... Das Regensburger Duo DIAMOND DOGS spielt dazu eine für einen Stummfilm ungewöhnliche Musik: Gitarren-Soundlandschaften, flirrende elektronische Texturen, schwebende Melodien, durch die sich warme Gesangslinien wie ein leuchtender Faden ziehen.

 

Storyline

Berlin! Moloch Großstadt! Doch einer sorgt für Ordnung in diesem Mahlstrom der Moderne: Der junge Polizeiwachtmeister Albert Holk. Erst „Brillantenelse“, eine Diebin, schafft es, diesen Mann aus der Ruhe bringen. Um ihrer Verhaftung zu entgehen, verdreht sie ihm nach allen Regeln der (Verführungs-)Kunst den Kopf. Prompt sieht er von einer Anzeige ab. Doch als er Else noch einmal besuchen will, wird er in ein Handgemenge mit ihrem Freund, einem gesuchten Verbrecher, verwickelt... Das Regensburger Duo DIAMOND DOGS spielt dazu eine für einen Stummfilm ungewöhnliche Musik: Gitarren-Soundlandschaften, flirrende elektronische Texturen, schwebende Melodien, durch die sich warme Gesangslinien wie ein leuchtender Faden ziehen.

 

Über den Film

„Asphalt“ war eine der Spitzenproduktionen der Ufa – das Beste war gerade gut genug für dieses urbane Melodram. So wurden als Produzent Erich Pommer verpflichtet, der neben Großproduktionen wie „Die Nibelungen“ und „Faust“ auch den künstlerisch wegweisenden „Das Cabinet des Doktor Cailigari“ gestemmt hatte, als Kameramann der „Metropolis“-erfahrene Günther Rittau und als Regisseur Joe May, einer der bekanntesten Filmemacher der Weimarer Republik. Produzent Pommer ließ für „Asphalt“ die größte Studiokulisse Europas bauen und brachte aus Hollywood, wo er 1926/27 für Paramount und dann MGM gearbeitet hatte, einige technische Ideen mit – darunter für den Vorläufer eines Kamera-Kranwagens, der bei „Asphalt“ zum ersten Mal eingesetzt wurde und der „entfesselten Kamera“ noch höhere Mobilität erschloss.
Filmintitiative Würzburg e.V.

Die Live-Musik spielen die "Diamond Dogs": Ulrike Dirschl: Kontrabass, Synthesizer, Gesang. Philipp Starzinger: E-Gitarre, Synthesizer, Klangeffekte. Zwischen Country Noir und Jazz Noir entfaltet das Regensburger Duo eine dichte, cineastische Klangsprache und schafft damit ein immersives Erlebnis, bei dem Klang und bewegtes Bild miteinander verschmelzen.
Filminitiative Würzburg e.V.

Zur gezeigten Fassung: „Asphalt“ ist ein Film aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung (www.murnau-stiftung.de) in Wiesbaden. Im Jahr 1994 wurde der Film photochemisch restauriert und im Jahr 2015 digitalisiert.

 

 

RegieJoe May
DrehbuchJoe May (als Fred Majo), Rolf E. Vanloo, Hans Szekely
KameraGünther Rittau
DarstellerGustav Fröhlich (Wachtmeister Albert Holk), Betty Amann (Else Kramer)