46. Internationales Filmwochenende Würzburg vom 30. Januar bis 02. Februar 2020

Stein

Regie: Egon Günther
Deutschland
Sonderveranstaltung & Spielfilm | | 1991 | 109 min

 
Vorstellungen

331 - Sa, 11:00, im Kino 3 online Kontingent verbraucht
72
27

Inhalt

Der berühmte Schauspieler Ernst Stein ist 1968 aus Protest gegen den Einmarsch in die CSSR während einer Aufführung des "König Lear" von der Bühne abgegangen - für immer. Gut zwanzig Jahre lebte er danach in selbstgewählter Isolation, umsorgt von Kindern und Jugendlichen aus der Nachbarschaft. Als die gesellschaftliche Unruhe des Jahres 1989 in seine abgeschlossene Welt einbricht, nisten sich Tramper, Rebellen, Punker, Aussteiger bei ihm ein, nehmen, was sie brauchen, und verschwinden wieder. Eines Tages verschwindet auch die von ihm geliebte Sara. Auf der Suche nach ihr gerät er in ein Polizeirevier, in dem junge Demonstranten schikaniert werden. Nach dem Fall der Mauer bleibt Stein allein zurück. Seine Todesvisionen zeigen ihn in Rom in die Katakomben hinabsteigen - konfrontiert mit seinem schlechten Gewissen: zwei desertierten Russen, denen er einst die Tür gewiesen hatte.

 

Storyline

In 1968 the famous actor Ernst Stein left the stage during a performance of “King Lear” – forever. This was in protest against the invasion of the CSSR. Afterwards he lived for twenty years in self-imposed isolation, cared for by children and youngsters from the neighbourhood. When the social unrest of 1989 broke into his closed world, rebels, punks, dropouts came to his place, took what they needed, and disappeared. One day his beloved Sara also disappears. In search of her, he finds himself in a police station where young demonstrators are harassed. After the fall of the wall, Stein remains alone. His visions of death show him in Rome, descending into the catacombs – confronted with his guilty conscience: two deserted Russians whom he had once shown the door.