46. Internationales Filmwochenende Würzburg vom 30. Januar bis 02. Februar 2020

Die Insel der hungrigen Geister
Island of the Hungry Ghosts

Regie: Gabrielle Brady
Deutschland | Großbritannien | Australien
Dokumentarfilm | OmdU | 2018 | 94 min | im Wettbewerb
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Vorstellungen

211 - Fr, 15:00, im Kino 1 online Kontingent verbraucht
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441 - So, 11:00, im Siebold-Museum online Kontingent verbraucht
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Inhalt

Vor der Küste Indonesiens liegt die von Australien verwaltete Weihnachtsinsel, die nur knapp 2000 Bewohner zählt. Sie wird jedoch von Millionen Krebsen bewohnt, die sich jährlich auf die Reise aus dem Inneren des Dschungels zum Meer begeben. Ein vom Vollmond bestimmtes Naturspektakel. Poh-Lin Lee ist Trauma-Therapeutin, die mit ihrer Familie auf dieser scheinbar idyllischen Insel lebt. Täglich spricht sie mit Asylsuchenden, die ohne Urteil und auf unbestimmte Zeit in einem Hochsicherheitslager festgehalten werden, um diesen in einer Situation beizustehen, die so unerträglich ist wie sie aussichtslos erscheint. Die Einheimischen veranstalten „Hungry Ghost“ Rituale für die Seelen derer, die ohne Begräbnis auf der Insel starben. Sie bringen Opfergaben, um die einsamen Seelen zu besänftigen, von denen es heißt, sie irren auf der Suche nach einer Heimat nachts durch den Dschungel.

 

Storyline

Christmas Island is situated near the Indonesian shore, governed by Australia and has a population of about 2000. It’s also inhabited by millions of crabs which migrate from the middle of the jungle to the sea once a year. While the yearly crab migration takes place, locals perform rituals for the ghosts of those who died on the Island and did not get a proper burial, a therapist works in Christmas Island’s asylum seeker detention center.