44. Internationales Filmwochenende Würzburg vom 25. bis 28. Januar 2018

Nowhere to Hide

Regie: Zaradasht Ahmed
Norwegen | Schweden
Dokumentarfilm | OmeU | 2016 | 86 min | im Wettbewerb


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Vorstellungen
143 - Do, 18:00, im Kellerkino Ticket-Reservierung
234 - Fr, 20:00, im Kino 3 Ticket-Reservierung

Inhalt
2011: Der Irak hofft nach dem Abzug der US-Truppen auf einen Neuanfang. Nori Sharif lebt als Krankenpfleger und Vater von vier Kindern in der Stadt Jalawla. Sie liegt im sogenannten „Dreieck des Todes“ im Zentral-Irak. In dieser Zeit übergibt der Regisseur Zaradasht Ahmed dem Krankenpfleger eine Kamera: Nori soll seinen Arbeitsalltag in der Klinik und die Begegnung mit seinen Patienten dokumentieren. Mit großem Vertrauen erzählen sie ihm ihre Geschichten, berichten von ihrem Leid, das sie durch den Irakkrieg und den Terror des sogenannten Islamischen Staats erlebt haben, aber auch von ihren Hoffnungen auf eine friedliche Zukunft. Doch ihre Wünsche erfüllen sich nicht: die Terroristen des IS stürzen den Irak mit Attentaten zunehmend ins Chaos und erobern immer mehr Gebiete. 2014 gerät auch Noris Leben in Gefahr. Er fasst den Entschluss, mit seiner Familie zu fliehen. Die Kamera legt er aber nicht weg, sondern richtet sie auf sich selbst und seine Familie.

Storyline
Nori Sharif is a husband, father of four children and a nurse. He becomes a videographer, documenting the life around him, when director Zaradasht Ahmed hands him a camera. “Nowhere to Hide“ follows him through five years of dramatic change, providing unique access into one of the world’s most dangerous and inaccessible areas – the “triangle of death“ in central Iraq. Initially filming stories of survivors and the hope of a better future as American and Coalition troops retreat from Iraq in 2011, conflicts continue with Iraqi militias, and the population flees along with most of the hospital staff. Nori is one of the few who remain. When ISIS advances on Jalawla in 2014 and takes over the city, he too must flee with his family at a moment’s notice, and turns the camera on himself.