45. Internationales Filmwochenende Würzburg vom 24. bis 27. Januar 2019

Piazza Vittorio

Regie: Abel Ferrara
Italien
Dokumentarfilm | OmeU | 2017 | 82 min | im Wettbewerb


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Vorstellungen
232 - Fr, 16:15, im Kino 3
323 - Sa, 15:15, im Kino 2

Inhalt
Die Piazza Vittorio ist einer der größten Plätze Roms; von Kolonnaden umgeben, beherbergt er einen Park, einen Markt und Menschen aus aller Herren Länder: Geflüchtete und Gestrandete, Verzweifelte und Mittellose ebensowohl wie jene, die vor langer Zeit schon kamen und sich in Italien eine Existenz aufbauten. Entlang der Bruchlinien von Immigration und Integration, Fremdenfeindlichkeit und Toleranz bewegt sich der US-amerikanische Filmemacher mit den italienischen Wurzeln durchs Gelände, streut Archivaufnahmen zwischen die Fragmente der Gegenwart, streift umher als volatiler Beobachter, guckt zu und streitet, fängt Stimmen ein und Stimmungen – und stößt auf Roms jahrhundertealte Tradition, in die Welt zu gehen und die Welt aufzunehmen. In den Worten eines der Anwohner, Willem Dafoe: „Italians get things done!

Storyline
Rome’s largest square, the vibrant Piazza Vittorio, has become the Italian home of first choice for hopeful new immigrants from around the globe. It has also been provocateur filmmaker Abel Ferrara’s base for the past few years, and, here, he turns his camera on the people who share this boisterous, gritty and cosmopolitan piazza with him, among them refugees from Nigeria, Egypt, China and various South American countries as well as elderly Italians bemoaning the changes to the neigbourhood and members of the neo-fascist political party Casa Pound. The cascade of voices and points of view – ranging from brightly optimistic to cynical to plainly racist – contribute to a shambolic cacophony every bit as enthralling as the piazza itself.